Offensichtlich ist das ganze Investment in das Ambiente geflossen und man hat vergessen, einen ordentlichen Koch einzustellen sowie frische Produkte einzukaufen. Im Gegensatz zum Vorgänger sind die Schnitzel nicht mal halb so groß aber dafür halb so dick, die Champignon Pilze (pro Portion gefühlte 1 Stück beim Jägerschnitzel) werden dafür strategisch geschickt in Szene gesetzt. Auch in die Soße wurde viel Zeit investiert, sie ist schön eingedickt sodaß das glutaminreiche Fertigsaucenaroma voll zur Geltung kommen kann. Im Kontrast dazu stand die Salatsauce, die so geschmacksneutral war, daß man sie auch hätte weglassen können. Besondere Beachtung gebührt auch den Spätzle, ich wäre nie auf die Idee gekommen, frisch gekochte mit schon leicht angetrockneten zu mischen. Ich könnte noch einiges mehr zum einfallslosen Rindergeschnetzelten oder zu abgestanden schmeckenden Schorle schreiben, aber dies würde nichts an unserer Meinung ändern: ein Bier trinken ok, Essen definitiv woanders
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